RAF-Spielfilme im Geschichtsunterricht

in Journal of Educational Media, Memory, and Society
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RAF-Feature Films in History Lessons

1970 gründete eine kleine Gruppe radikaler Linker, die ursprünglich in der frühen Studentenbewegung Westdeutschlands angesiedelt war (Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Mahler und Ulrike Meinhof) die Rote Armee Fraktion, RAF. Seit den frühen 1970er Jahren bis 1998 beging diese militante Gruppe zahlreiche Terrorakte, besonders Ende 1977 als sie eine Nationalkrise auslöste, die als der Deutsche Herbst bekannt geworden ist. Über einen Zeitraum von fast dreißig Jahren ist sie verantwortlich zu machen für zahlreiche Verletzungen und vierunddreißig Tode, zu denen auch viele sekundäre Ziele wie Chauffeure und Bodyguards zählen. Obwohl die RAF erheblichen politischen Konflikt provozierte und Verbindungen ins Ausland aufrechterhielt, wird der Linksterrorismus der RAF in der Regel im Geschichtsunterricht behandelt. Dieser Artikel untersucht, wie das Thema über Filme vermittelt werden kann zumal Filmregisseure seit den frühen 1970ern als sorgfältige Beobachter politischer Ereignisse in Erscheinung treten.